Leicht ersatzgeschwächt mussten die Mannen vom Kaliberg am Sonntag gegen den favorisierten VfL Lintorf in die Partie gehen. Frank Hamann fehlte aus beruflichen Gründen. Filipe Mosler und Claas Blume mussten krankheits- bzw. verletzungsbedingt aussetzen. Till Eickemeier aus der 4. Herren konnte so in den Kader reinrücken und weitere Erfahrung bei der Bundesliga-Reserve sammeln.
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| Henning dirigierte erneut den Annahmeriegel |
Es entwickelte sich von Beginn an eine hochbrisante Partie. Die Hausherren wollten im neuen Jahr gleich zeigen, dass der Aufwärtstrend in der Hinrunde kein Zufall war, sondern dass sich die Mannschaft über die Saison hin extrem weiterentwickelt hat. So entwickelte sich im ersten Satz ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bis zum 18:16 lagen die Hausherren noch vorne. Danach jedoch schlichen sich Fehler ein und die Mannschaft schien nicht mehr konsequent Ihre Chance zu nutzen. Unglücklich, aber nicht unbegründet wurde der Satz mit 23:25 verloren.
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| Anfangs konnten die Lintorfer Angreifer nur wenig Angriffe gegen die starke Block/Feldabwehr des TSV verwerten. |
Im zweiten Satz ließen sich die Spieler um Trainer Martin Richter weiterhin nicht entmutigen und zollten dem Favoriten klar Paroli. Mit jetzt geänderter Aufstellung kamen die Männer vom Kaliberg mehr und mehr in einen Lauf. Marius Appel agierte nun für Jakob Henneberg auf der Außenposition, während Krzysztof Urbanczyk für Martin Richter ins Spiel kam. Zudem wechselte Josse Clark auf die Diagonalposition. Mit vielen erfolgreichen Abwehraktionen und gutem Blockspiel konnte so der Satz sicher mit 25:19 in die Kalistadt geholt werden.
In Satz drei war zu Beginn die Luft raus. Einfachste Aktionen wollte nicht mehr gelingen, Angriffsfehler schlichen sich ein und die Annahme wackelte. So führten die Lintorfer schnell mit 16:11. Diesen Vorsprung bauten die Lintorfer clever aus und so verloren die Giesener klar mit 14:25.
Im vierten Satz sah lange Zeit alles klar nach der Entscheidung für die Gäste aus. Zwar konnten immer wieder Abwehraktionen von Henning Banko und erfolgreiche Angriffe von Ruben Peters die Giesener Bundesliga-Reserve im Spiel halten, aber die Lintorfer liefen durch ihr konstantes Spiel immer mit 4 Punkten vor den Giesenern her. 18:22 und 22:24 stand es aus Giesener Sicht, bis ein Block und ein ins Aus geschlagener Ball der Lintorfer den Ausgleich brachte. An Spannung nun kaum zu überbieten, konnte mit einem erfolgreichen Block, sowie einem weiteren Angriffsfehler der Lintorfer, der Satz doch noch nach Giesen geholt werden.
Somit sollte der T-Break die Entscheidung bringen. Hier setzte sich das Drama fort. Mal lag Lintorf zwei Punkte vor, mal zogen die Giesener nach. Kurz vor Schluss hieß es 10:12 aus Giesener Sicht. Eine erfolgreiche Aufschlagserie von Christoph Meister brachte die 14:12 Führung und somit zwei Matchbälle für das Heimteam. Diese konnten beide nicht genutzt werden und im Anschluss sorgten eine unpräzise Annahme und ein Angriffsfehler dafür, dass die Zweite aus Giesen sich nicht für Ihren aufopferungsvollen Kampf gegen ein Team aus den TOP 3 der Liga belohnen konnte.
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| Feierstunde bei der Superzweiten - nach kämpferischem Spiel musste man sich am Ende doch geschlagen geben |



1 Kommentar:
Hi Jungs,
tolle Leistung, die ihr abgeliefert habt. Macht weiter so, ich freu mich gegen Salzdahlum und Göttingen wieder mit am Start zu sein.
Bis dahin, nehmt die gute Stimmung und den harten Kampf mit in die nächsten Spiele.
Beste Grüße ausem Süden!
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